Im Dorf Murrupula/Marrere im Norden Mosambiks, haben portugiesische Padres des deutschen Johannesbundes nach dem Ende des verheerenden Bürgerkrieges 1992 eine zerstörte Mission wieder aufgebaut und unterstützen die Menschen des Dorfes vor allem in den Bereichen Landwirtschaft und Bildung.
Vom Wirtschaftsaufschwung in Maputo, der Hauptstadt des Landes, spüren die Menschen in Murrupula /Marrere nichts. Nach wie vor betreiben sie eine in den Dürrenmonaten anfällige Subsistenzwirtschaft, d.h. sie bauen Mais, Maniok und Bohnen ausschließlich für den Eigenbedarf an. Der Zugang zu sauberem Wasser ist knapp. Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria und HIV/AIDS sind eine ständige Gefahr.
Durch Projekte wie gemeinsamen landwirtschaftlichen Anbau von Produkten, die in den Städten des Landes verkauft werden, den Unterricht in der örtlichen Schule und medizinische Versorgung (einen Arzt gibt es in Murrupula/Marrere nicht) versucht die Mission, die Menschen in Murrupula/Marrere gezielt zu unterstützen. Zusammengearbeitet wird dabei nicht nur mit Christen, sondern mit allen Menschen der Region, die dies möchten.
Je nach Interesse bestünde für Jugendliche (m) aus Deutschland die Möglichkeit, den Padres in den unterschiedlichen Projekten im Rahmen eines Anderen Dienstes im Ausland oder eines FSJs zu unterstützen. Bedingung ist eine tolerante und offene Haltung gegenüber unterschiedlichen Religionen und die Bereitschaft, sich im Vorfeld Grundkenntnisse der portugiesischen Sprache anzueignen. Ziel des Austausches ist vor allem eine Bekanntschaft mit den Menschen in Mosambik und ihrer beeindruckenden Kultur.
Einige Bilder aus dem Projekt:
Bei Ophenta kannst du mehr über das Projekt in Murrupula erfahren.






