„Bosque de Paz” ist ein Stück Wald im Dorf El Limonal Norden Ecuadors (4,5 Stunden nördlich von Quito und 1,5 Stunden nördlich von Ibarra).  Das Hauptaugenmerk der Arbeit konzentriert sich auf die Wiederherstellung regionaler Naturressourcen (Vegetation und Boden) in der Miratal-Region. 1995 wurde mit der Wiederaufforstung eines Gebietes begonnen. In Ecuador, wie auch in anderen Teilen der Erde, wird brandgerodet, um mehr Platz für Erntefläche zu schaffen. Vor 50 Jahren noch befand sich in dem Gebiet rund um das Dorf dichter Wald. Der Wald fungierte als Schwamm, der den Regen auffing, der Boden war fruchtbar und die Menschen hatten genug Wasser. Durch die Rodung findet Erosion statt und dem Boden werden wichtige Nährstoffe entzogen. Das Projekt setzt sich das Ziel, den Wald wieder aufzuforsten und die Menschen vor Ort. vor allem Kinder, über die Folgen von Brandrodung zu informieren.  Dafür werden beispielsweise Videos an Schulen geschickt.

Eine gesonderte Aufgabe, der sich das Projekt widmet, ist der Schutz dreier Wassereinzugsgebiete, welche die Wasserversorgung dreier Dörfer in der Region sicherstellen. Dieses Unterfangen findet in Zusammenarbeit mit der Assciación de Desarrollo Comunitario El Progreso (einem Zusammenschluss für kommunale Entwicklung) statt.

Im Projekt arbeiten der die Familie des Gründers, lokale Arbeiter und Freiwillige. Es wird nach Freiwilligen gesucht, die ein Jahr dort bleiben, damit sie sich sinnvoll in das Projekt einsetzen und eigene Ideen umsetzen können.

Es handelt sich in diesem Projekt zum einen um praktische Arbeiten wie Bäume pflanzen, Wege anlegen und Schilder bauen und zum anderen um Aufgaben im Bildungssektor. Das Wissen muss an die betroffenen Menschen, vor allem an die junge Generation weitergetragen werden, damit die Arbeit Früchte tragen kann. Auch auf diesem Feld bestehen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten für die zukünftigen Freiwilligen.

Es ist erwünscht, dass die Freiwilligen bereits bei ihrer Ankunft in der Lage sind, sich auf Spanisch zu verständigen. Großes Interesse für Umweltschutz und Identifikation mit der Arbeit sollte mitgebracht werden, damit sowohl Projekt als auch die Freiwilligen selbst von der Arbeit profitieren.

Mehr Infos findet ihr auf bospas.org

Bilder vom “Bosque de Paz”: