Über Alegro

397314_240635396012436_558885407_nALEGRO IST ein Verein, in dem junge, engagierte Menschen aus ganz Deutschland gemeinsam Ideen verwirklichen.

ALEGRO MACHT Freiwilligendienste im Rahmen des weltwärts-Programms des BMZ. Freiwilligendienst verstehen wir als eine wechselseitige Beziehung und bieten deshalb sowohl Nord-Süd wie auch Süd-Nord Austausch an.

ALEGRO MACHT AUßERDEM Workshops an Schulen, Jugendaustausche, Summercamps, Netzwerktreffen und versteht sich als ThinkTank für Ideen gesellschaftlicher Innovation

 

Unser Leitbild

Alegro versteht sich als Verein, der sich für die Förderung des freiwilligen Engagements in Deutschland, Europa, Afrika und Lateinamerika einsetzt. Dazu gehört die sorgfältige Vorbereitung, Nachbereitung und Begleitung der Freiwilligen während ihres Auslandsdienstes. Wir achten darauf, dass der Austausch sowohl seitens der Freiwilligen, als auch für die Mitarbeitenden in ihrer Projektstelle eine wertvolle Erfahrung birgt. Wichtige Grundlage dafür ist dabei eine überlegte Auswahl der Partnerprojekte mit besonderem Augenmerk auf sinnerfüllte Tätigkeitsbereiche der Freiwilligen.

Zum anderen wollen wir gemeinsam mit jungen Menschen, den Weg zu einem verantwortungsbewussten Umgang miteinander beschreiten. Dabei legen wir während des gesamten Prozesses – vom Bewerbungsverfahren bis zur Rückkehrendenarbeit – Wert auf die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements der jungen Freiwilligen.

Wir pflegen einen zeitaufwendigen und guten Kontakt zu unseren Freiwilligen. Damit garantieren wir, ihr Interesse an der Gestaltung von Politik und Gesellschaft individuell zu fördern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Wir sehen Freiwilligendienste als eine Chance aus mitdenkenden jungen Frauen und Männern, mitgestaltende BürgerInnen werden zu lassen.

Der Alegro e.V. ermutigt die Freiwilligen dazu, sich nach ihrem Freiwilligendienst weiter zu engagieren. Viele unserer ehemaligen Freiwilligen bringen sich nach ihrem Freiwilligendienst ehrenamtlich bei Alegro ein – z.B. als Teamende auf Seminaren oder als Projektbetreuende. Dieses Engagement gewährleistet das nachhaltige Fortbestehen des Vereins und bietet den RückkehrerInnen auch nach dem Freiwilligendienst Möglichkeit, Selbstwirksamkeit zu erfahren. Wir möchten begreifbar machen, dass viele als selbstverständlich erscheinende Möglichkeiten in der Welt, wie zum Beispiel der Freiwilligendienst bei Alegro, zum einen viel Motivation, Ausdauer, starke soziale Netzwerke und eine nachhaltige Konzeption benötigen, zum anderen aber auch den individuellen Einsatz jedes Einzelnen.

Der Alegro e.V. bemüht sich um eine gleichberechtigte Arbeit auf Augenhöhe mit den Partnerorganisationen. Dazu gehören unter anderem die Einbeziehung der Organisationen in die Auswahl der Freiwilligen, ein stetiger direkter Kontakt mit den Projektpartnern und eine ausführliche Information über Absicht und Ziele des Freiwilligendienstes bei Alegro.

Der Alegro e.V. sucht, die eigene Arbeit und die Strukturen, innerhalb derer er sich mit dem Freiwilligendienst bewegt, stets kritisch zu reflektieren und sich regelmäßig selbst „neu zu erfinden“. Ein Resultat dieses Reflektionsprozesses ist unsere Beteiligung an der Pilotphase des Süd-Nord-Austausches seit dem Entsendungsjahr 2014/ 15.

Wir sehen in der Möglichkeit, jungen EcuadorianerInnen einen Freiwilligendienst in Deutschland zu ermöglichen, die Chance für einen gleichberechtigten Kulturaustausch. So wird der Dialog auf vielen Ebenen geführt: deutsche und ecuadorianische Freiwillige mit den Menschen in ihren Austauschländern, Freiwillige untereinander, mit Teamenden aus beiden Ländern und ecuadorianische und deutsche Teamende untereinander.

Unser Traum ist es, zukünftig im Jahreswechsel ebenso viele ecuadorianische und mosambikanische Freiwillige in Deutschland willkommen zu heißen, wie wir in diese Länder entsenden. Entsendung und Aufnahme finden im Zweijahresrhythmus statt. So können die aktuellen Freiwilligen jeweils in die Vorbereitung der neue Generation eingebunden werden. Dies gilt sowohl für die ecuadorianischen (und zukünftig mosambikanischen) Freiwilligen in Deutschland, wie auch für die deutschen Freiwilligen in Ecuador und Mosambik.

Neben der inhaltlichen Erweiterung um „ecuadorianische/mosambikanischen Blicke“ auf Themen des Globalen Lernens ist der Süd-Nord-Austausch auch eine Möglichkeit, die strukturelle Beteiligung unserer Partnerorganisationen am Freiwilligendienst zu erhöhen und, im Idealfall, auf eine Ebene mit uns zu bringen.

Im Süd-Nord-Austausch legt der Alegro e.V. zudem Wert auf die regionale Verankerung. Der Einsatzschwerpunkt liegt vor allem auf den Neuen Bundesländern. Wir denken, dass gerade in den Neuen Bundesländern der Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden gefördert werden sollte, auch um neue Zielgruppen mit entwicklungspolitischen Themen zu erreichen und für Entsendungen von Deutschland ins Ausland zu gewinnen.