Kinderhaus am Weingarten e.V.

Das Kinderhaus Am Weingarten e.V. gehört zu den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die vom Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert werden. Zielgruppe sind Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 12 Jahren. Zur Betreuung der Kinder hat die Stadt zwei Personalstellen vorgesehen, die zur Zeit von vier hauptamtlichen pädagogisch qualifizierten Fachkräften, einer Honorarkraft und einer Köchin besetzt sind.

Ziel des Kinderhauses ist die altersentsprechende Entwicklungsförderung von Heranwachsenden. Besonderen Wert legen wir darauf, ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen, die besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen eines jeden Kindes zu erkennen und diese sowie seine Kreativität zu fördern. Dabei orientiert sich die pädagogische Arbeit des Kinderhauses an den Qualitätskriterien für die Offene Kinder- und Jugendarbeit: Soziales Lernen, Geschlechtsspezifisches Lernen, Partizipation, Inklusion, Interkulturelles Lernen.

Das Haus besteht aus zwei großen Räumen in einer ehemaligen Werkstatt in einem Hinterhaus. Im Untergeschoss befindet sich die aktuelle Werkstatt, die in verschiedene Bereiche unterteilt ist: Tischkicker, Werktische, gestaltbarer Spielbereich. Im Obergeschoss befindet sich ein Mehrzweckraum mit Küche. Dieser wird als Ess- und Lernraum und nach der Erledigung der Hausaufgaben zum Toben, für Lernspiele oder als Ruheraum genutzt.

Das Außengelände ist nicht groß, es besteht aus einem begrünten Innenhof und einem kleinen Hinterhof.

Das Kinderhaus ist während der Schulzeit täglich von 11.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Es wird von durchschnittlich 25 Kindern besucht, die überwiegend aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. Sie kommen täglich nach der Schule zu uns und erhalten ein warmes Mittagsessen und Unterstützung bei den Hausaufgaben.

Die Angebote danach sind offen. Diese umfassen kreative Projekte in unserer Werkstatt wie zum Beispiel Malen, Basteln mit verschiedenen Materialien, Bearbeitung von Holz und Speckstein, Erstellen von Schmuck aus Perlen, Linolschnitt und –druck, Weben mit Wolle und Vieles mehr. Außerdem können sich die Kinder an Tisch-  oder Bewegungsspielen im Hof beteiligen.

 

 

 

Freitags und in den Schulferien finden Workshops und Ausflüge statt. Wichtig ist uns dabei, dass die Kinder eine Beziehung zur Umwelt aufbauen und sich im Freien bewegen (z.B. Schwimmen) aber auch, dass sie sich am kulturellen Leben beteiligen, z.B. Besuche im Museum.

Tätigkeiten der Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst

Die oder der Freiwillige wird das Team bei folgenden Aktivitäten unterstützen:

Hausaufgabenbetreuung und –hilfe, Lesetraining mit Kindern, Hilfestellung beim Basteln und bei kreativen Projekten, Begleitung auf Ausflüge und Freizeiten, Hilfestellung bei  Einkäufen und Zubereitung des Mittagessens, Begleitung und Teilnahme an Bewegungsspielen wie Fußball, Tischtennis, Ballspielen im Hof, Hilfestellung bei kleinen Reparaturarbeiten, Begleitung zu Projekten, die in der Schule stattfinden, Begleitung zur Abholung der Kinder von der Schule, Vorbereitung  und Beteiligung an Kinderkonferenzen und Elternabenden, Beteiligung an Teambesprechungen. Dazu kommt die Hilfestellung bei administrativen Tätigkeiten wie Öffentlichkeitsarbeit, Briefe verfassen, Flyergestaltung, Dienstpläne erstellen, Fotodateien verwalten, Feste organisieren (z.B. Geburtstags- und Weihnachtsfeiern, Sommerfeste etc.)

Um dem oder der Freiwilligen wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise von Sozialpädagog*innen zu ermöglichen, ist auch die Teilnahme an Treffen von verschiedenen Arbeitskreisen wie dem Stadtteilarbeitskreis, dem Kinderarbeitskreis und am Kooperationstreffen mit der Schule möglich und erwünscht.

Das eigenständige Gestalten und Leiten von Projekten ist willkommen.