Leipziger Tafel

Die „Tafel“ ist eine Organisation für Menschen ohne festen Wohnsitz in ganz Deutschland. Sie bekommt Spenden in Form von Lebensmitteln von lokalen Unternehmen wie Supermärkten oder Bioläden und verteilt diese an die verschiedenen Standorte der „Tafel“, wo für die Bedürftigen wie  Obdachlose oder Menschen, die von Arbeitslosengeld leben, gekocht wird. Außerdem können sie einen Karton mit Lebensmitteln für eine Woche mitnehmen. Dafür müssen sie einen Anteil von 2 Euro pro Woche bezahlen, weil die „Tafel“ keine Subventionen durch die Regierung erhält.

In Leipzig gibt es sieben Standorte, die an zentralen Stellen in der Stadt eingerichtet wurden. Das Projekt lebt von den vielen Freiwilligen, die auch arbeiten oder studieren. So wird der/die ecuadorianische Freiwillige Teil eines vielfältigen und offenen Teams sein, das ihm/ihr die verschiedenen Arbeitsfelder zeigen wird.

Ein Teil der Arbeit in diesem Projekt wird das Einsammeln der Lebensmittel von den beteiligten Unternehmen und die Verteilung an die Standorte der „Tafel“ sein. Das bedeutet einen Arbeitstag, der sehr früh beginnt und körperliche Belastbarkeit erfordert (dieses Arbeitsfeld ist aber nicht obligatorisch als Teil des Freiwilligendienstes).Wenn alle Lebensmittel in der zentralen Sammelstelle angekommen sind, müssen die schlechten Waren aussortiert werden, um eine frische und gesunde Ernährung zu gewährleisten.

Es gibt auch die Möglichkeit, in der Küche zu arbeiten, wo das Mittagessen für die Kunden zubereitet wird. Dort könnte zum Beispiel ein Kurs für ecuadorianische Küche angeboten werden.

Zusätzlich, wenn die Deutschkenntnisse schon ausreichend vorhanden sind, kann der/die Freiwillige bei der Organisation der Einrichtung helfen und Workshops für Kinder planen.