Ablauf Reverse-Programm

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Wie oben skizziert, kann der Freiwilligendienst TECHO & Alegro in drei Phasen eingeteilt werden: Die Vorbereitung, der Freiwilligendienst an sich und die Nachbereitung.

All diese Phasen werden begleitet von pädagogischen Seminaren, in welchen die Freiwilligen sich selbst besser kennen lernen, ihre Erlebnisse reflektieren, Ideen mit anderen Freiwilligen austauschen, über mit dem Freiwilligendienst verbundene Themen diskutieren und durch konkrete Erfahrungen lernen können.

 

Wie gestaltet sich der Ablauf des Freiwilligendienstes?

Zunächst bewerben sich Interessierte schriftlich bei unserer Partnerorganisation TECHO Ecuador.

Wenn Ihre Bewerbung dort überzeugt, werden sie zum Auswahlseminar eingeladen, welches an einem Wochenende im Februar/März stattfindet.

Einmal ausgewählt, erhalten die zukünftigen Freiwilligen die Kontaktdaten ihrer deutschen Einsatzststelle sowie ihrer persönlichen TutorInnen, um sich mit diesen schon im Vorhinein in Verbindung setzen zu können.

JedeR Freiwillige hat zwei BetreuerInnen.

Der/Die ProjektbetreuerIn lebt in der Nähe der Einsatzstelle in Deutschland und besucht den/die FreiwilligeN dort regelmäßig. Hauptsächlich ist er/sie das Bindeglied zwischen der Einsatzstelle und Alegro und vor allem für die Vermittlung zwischen Freiwilligen und Einsatzstelle bei Schwierigkeiten zuständig.

Der/die TutorIn unterstützt die Freiwilligen während der Vorbereitung (z.B. Visabeantragung, Sprachtandem zum Deutsch lernen) und steht als persönliche Ansprechperson den ganzen Freiwilligendienst über zur Verfügung. Er oder Sie lebt in der Regel nicht in der Nähe der Einsatzstelle, sodass der größte Teil der Kommunikation per skype stattfindet. Allerdings gibt es auf den Seminaren oder auch durch Besuche während des Aufenthaltes in Deutschland die Möglichkeit, sich persönlich kennenzulernen.

In der Vorbereitungsphase müssen die Freiwilligen sich vor allem um die Beantragung des Visums, die Aneignung von Grundkenntnisse der deutschen Sprache sowie um das Spendensammeln (allerdings handelt es sich hier um deutlich kleinere Summen als bei den deutschen Freiwilligen erwartet werden) kümmern. Die Freiwilligen werden dabei von TECHO und von ihren persönlichen TutorInnen unterstützt.

Es gibt außerdem ein Vorbereitungsseminar von 5 Tagen. Dort lernen sich die Freiwilligen untereinander besser kennen, setzen sich mit ihren Erwartungen und ihrer Motivation auseiander und haben die Möglichkeit, mit den Teamenden von TECHO über organisatorische und persönliche Schwierigkeiten zu reden.

Im August wird dann die erste Reverse-Generation in Deutschland ankommen. 

Direkt nach der Ankunft findet dann das Einreiseseminar statt. Dieses bietet Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und die persönlichen TutorInnen kennen zu lernen. Das Seminar setzt sich zusammen aus Einheiten der interkulturellen Bildung, Erkundung der Umgebung und von Berlin sowie einem Deutsch-Intensivkurs.

Nach dem Seminar lernen die Freiwilligen ihre Einsatzstellen kennen und beginnen mit der Arbeit. Die Unterbringung erfolgt im Projekt selbst, in befreundeten Einrichtungen, in Gastfamilien oder in Wohngemeinschaften. Während des ersten Monats gibt es zudem die Möglichkeit, neben der Arbeit auch einen Deutschkurs zu besuchen.

Nach etwa der Hälfte des Jahres findet das Zwischenseminar statt. Sieben Tage langen können die Freiwilligen das vergangene Halbjahr Revue passieren lassen, neue Ideen für die Zukunft entwickeln und sich mit inhaltlichen Themen auseinandersetzen, die sie bezüglich ihrer Arbeit in den Einsatzstellen und ihrer Lebenssituation in Deutschland beschäftigen. Bei diesem Seminar wird auch einE TeamerIn unserer Partnerorganisation TECHO dabei sein.

Vor ihrer Rückkehr nach Ecuador im August 2015 werden die Freiwilligen mit einem Abschlussseminar verabschiedet und haben noch einmal drei Tage Zeit zum Durchatmen, bevor es zurück in die Heimat geht.

Zurück in Ecuador findet, nach einigen Wochen Eingewöhnungszeit, das Nachbereitungsseminar statt, welches durch unsere Partnerorganisation TECHO gestaltet wird. Dort können die Freiwilligen über das vergangene Jahr reflektieren, sich über die Schwierigkeiten des Zurückkommens austauschen und Ideen entwickeln, wie sie ihr gesellschaftliches Engagement in Ecuador fortführen wollen.