Ökotourismus, Permakultur, Waldschutz

Asociación Caimito Sustentable

Die Asociación Caimito Sustentable hat es sich zum Ziel gemacht, den ökologischen und nachhaltigen Landbau zu fördern und das Ökosystem durch Permakultur zu schützen. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von mehreren landwirtschaftlichen Betrieben in Esmeraldas, die als Kollektiv organisiert sind. Auf diesen „fincas“ wird nach ökologischen Prinzipien zum Beispiel biologischer Kakao produziert. Außerdem wird  Bildungsarbeit und Aufklärungsarbeit geleistet, um für Umweltschutz zu sensibilisieren und das Modell des nachhaltigen Landbaus auszuweiten.

Die_der Freiwillige wird in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betrieben tätig sein und die Arbeit auf der biologischen Kakaoplantage unterstützen. Außerdem wird die_der Freiwillige an Programmen der Aufklärung zum Schutz des Ökosystems, nachhaltiger Landwirtschaft und nachhaltigem regionalen Tourismus für umliegende Betriebe und Gemeinden teilnehmen.

In dieser Einsatzstelle können sich besonders gut Menschen einbringen, die…

  • Spaß und Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft haben und Freude an landwirtschaftlichen Arbeiten mitbringen
  • Lust darauf haben, Wissen weiterzugeben und andere für Umweltschutz zu sensibilisieren
  • Lust auf Arbeit in der Natur und mit der Erde haben
  • Bereitschaft zu körperlicher Arbeit mitbringen
  • ein naturverbundenes Leben mit weniger materiellem Luxus zu leben wollen

Pambiliño Reserve

Pambiliño ist ein Naturreservat und eine ökologische Farm mit Bildungscharakter im Nebelwald Ecuadors nahe der Hauptstadt Quito. Das Projekt wird von einer Gruppe junger ecuadorianischer und internationaler Menschen getragen, die die Liebe zu Natur eint sowie das Engagement für die Themen Nachhaltigkeit, gesunde und faire Ernährung, Schutz und Erhalt von Wasser, Wald und Boden und Umweltbildung.

In Pambiliño wird mit Hilfe der Technik der Agroforestry (Waldgarten) Kakao und andere Nutzpflanzen im Einklang mit dem Wald angebaut. Ein großer Teil des Geländes wird zum Schutz nicht landwirtschaftlich genutzt.  Pambiliño versteht sich auch als Bildungszentrum und bietet regelmäßig Workshops an mit Schwerpunkten wie Wasserschutz, Ökologie und Gesellschaft und Analog Forestry. Auch Führungen und Workshops für Schulklassen und Reisegruppen werden angeboten. Pambiliño ist vernetzt mit anderen lokalen Initiativen und Bauern, die sich gemeinsam nachhaltige Entwicklung in der Region einsetzen.

Die Freiwilligen werden zum einen in der Betreuung von Besucher_innen mitarbeuten.  Dabei handelt es sich um Schulklassen, Reisegruppen und Gruppen von Forscher_innen.  Die Aufgaben beinhalten Vor- und Nachbereitung der Besuche, Führungen über das Gelände und die (gemeinsame) Zubereitung von Essen. Bewusstes Kochen und Essen ist in Pambiliño wichtig und es wird versucht, den Weg vom Samen auf den Teller erfahrbar zu machen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit nach Absprache, selber Workshops anzubieten oder auch kleine Umweltprojekte in der nahegelegenen Schule durchzuführen.  Weiterhin fallen körperliche Arbeiten im Landwirtschaftlichen Bereich und bei den Schutzmaßnahmen für Wald & Wasser an.

Zum anderen sollen die Freiwilligen in der Landwirtschaft mithelfen, vor allem im ökologischen Anbau von Kakao, Kaffee und tropischen Früchten. Dies beinhaltet das Pflanzen, Düngen, Jäten und Ernten. Dabei kann der_die Freiwillige viel lernen über nachhaltige Anbaumethoden und Analog Forestry lernen, eine Technik, die natürliche Waldstrukturen nutzt und immitiert. Auch die Zubereitung von Essen zählt zu Aufgaben – vom Samen auf den Teller.  Es fallen Arbeiten im Bereich des Waldschutzes an (Pflanzensamen sammeln, Bäume pflanzen, Wegesicherung). Mitwirkung bei den Bildungsaktivitäten in Pambiliño sind ebenso denkbar wie Aushilfe bei Projekten in der Umgebung (Orchideenzucht, Ökotourismus)

Mehr Informationen findet ihr hier: http://www.pambilino.org

In dieser Einsatzstelle können sich besonders gut Menschen einbringen, die…

  • Bereitschaft zu körperlicher Arbeit in warmen, feuchten Klimabedingungen (Nebelwald) mitbringen
  • Lust auf Arbeit in der Natur und mit der Erde haben
  • Interessiert sind an nachhaltiger Landwirtschaft, Ressourcenschutz, holistische Ernährung
  • Offenheit haben, die eigenen Gewohnheiten zu verändern (insbesondere Essgewohnheiten).
  • Bereitschaft mitbringen, sich auf eine familiäre Gemeinschaft einzulassen, sich als Teil dieser zu begreifen und sich dementsprechend einzubringen
  • Lust auf ein einfacheres, naturverbundenes Leben haben
  • Bereit sind auf moderne Medien zu verzichten (kein Internet in der Reserva, wenig Telefonempfang)
  • Kommunikationsfähigkeit und Offenheit für neue Menschen haben
  • sich für Essen und Nahrung, vom Samen bis zum gekochten Gericht interessieren