Allgemeine Infos

Ein Freiwilligendienst mit Alegro

Im Sommer 2019 möchten wir wieder eine Gruppe neugieriger Menschen auf den Weg in den Freiwilligendienst begleiten.

Wir (das Hauptorgateam Anna, Hannah und Ria) haben alle selbst einen Freiwilligendienst im Ausland gemacht. Diese Erfahrung hat uns auf sehr unterschiedliche Weise geprägt und bewegt und wirkt sich noch heute darauf aus, womit wir uns beschäftigen und wie wir unser Leben gestalten. Deshalb haben wir uns entschieden, nun andere Menschen auf ihrem Weg durch den Freiwilligendienst zu begleiten und diesen Lerndienst mit ihnen zu gestalten.

Wir sehen die pädagogische Begleitung als zentralen Bestandteil des Freiwilligendienstes. Die Seminare bieten einen Raum, um uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, die Gruppe kennenzulernen, Begegnungen zu gestalten, Emotionen wahrzunehmen und zu teilen, sowie Verbindung miteinander und der Umwelt einzugehen. Wir möchten auch auf das schauen, was um uns herum in der Welt passiert. Wollen uns gemeinsam kritisch mit dem Freiwilligendienst beschäftigen und postkoloniale und rassistische Strukturen hinterfragen. Wir wollen uns fragen wie wir in dieser Welt gemeinsam leben möchten. Wie wir mit der Umwelt und miteinander umgehen wollen.

Die Seminare sind ein Raum zum gemeinsamen experimentieren, wahrnehmen und diskutieren und um uns den Themen über erfahrungs- und körperbasierte Lernformen nähern. Tanz, Theater und andere kreative Methoden sollen auf den Seminaren genauso Platz finden, wie kritische Diskussion.

Globale Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Kunst und Kultur, sowie Nachhaltigkeit sollen jedoch nicht nur als Inhalte auf den Seminaren eine Rolle spielen, sondern auch bei der gezielten Auswahl von Einsatzstellen, durch die Gestaltung unserer Vereinsarbeit und bei der Seminargestaltung ganz praktisch umgesetzt und erlebbar gemacht werden.

 

Austausch mit Ecuador und Mosambik – eine wechselseitige Beziehung

Alegro hat in seiner Vereinsgeschichte schon in viele Partnerländer entsendet. Da es uns ein großen Anliegen ist, die Zusammenarbeit mit den Einsatzstellen möglichst intensiv und auf Augenhöhe zu gestalten, entsenden wir seit 2017 nur noch nach Ecuador und Mosambik. Wir erhoffen uns so, die Verbindungen in diese Länder zu intensivieren und gleichberechtigter gestalten zu können. Wir heißen im Jahreswechsel ecuadorianische und mosambikanische Freiwillige in Deutschland willkommen, und entsenden in Deutschland lebende Menschen nach Ecuador und Mosambik. Die Entsende- und Aufnahmezahlen versuchen wir Jahr für Jahr weiter anzugleichen. Das sie aktuell noch nicht ausgeglichen sind, hängt auch mit der ungerechten Visapolitik der deutschen Bundesregierung zusammen.

Seit 2014 nehmen wir Freiwillige aus Ecuador auf und 2018 nun zum ersten Mal auch aus Mosambik. Sie werden uns in der Vorbereitungszeit vor der Ausreise und vor Ort in Ecuador und Mosambik unterstützen und mit ihren Perspektiven bereichern. Wir laden die neuen deutschen Freiwilligen ein, uns ebenso bei der Vorbereitung und Begleitung einer nächsten Süd-Generation aus Ecuador und Mosambik zu unterstützen. Denn ein Freiwilligendienst mit Alegro kann zwar nach dem Auslandsjahr beendet sein, er kann aber auch erst der Anfang einer spannenden, überraschenden Reise sein.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise! Ria, Anna & Hannah

 

Der Freiwilligendienst 2019/20 in Stichworten:

20 Freiwillige, 12 Monate

Ausreise im August 2019

Ecuador und Mosambik als Entsendeländer

Einsatzstellen in Themenfelder wie:

  • Naturschutz / Schutz des Regenwaldes
  • Kunst & Kultur
  • Alternative / Freie Bildung
  • Ökologischer Landbau & Permakultur
  • Indigenes Wissen / Unterstützung für indigene Rechte
  • Sicherung der Grundbedürfnisse (Wohnen, Hygiene, Gesundheit, Essen)
  • Sozialarbeit

Pädagogisches Begleitprogramm

Enge Verknüpfung mit dem Süd-Nord-Austausch von Alegro

 

Das weltwärts-Programm

RTEmagicC_weltwaerts.jpgAlegro ist staatlich anerkannter Träger des weltwärts-Programms.
Seit 2008 hat der Verein Freiwillige in unsere Partnerprojekte in Mosambik, Chile, Äthiopien, Uruguay und Ecuador entsendet. Auch wenn bereits mehrere Freiwillige in den verschiedenen Projekten mitgearbeitet haben, stellt der Freiwilligendienst für jede und jeden eine ganz unterschiedliche Erfahrung dar. Für die Freiwilligen besteht explizit die Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv in den Entwicklungsprozess des Freiwilligendienstes mit einbezogen zu werden. Das bedeutet aber auch, dass die Freiwilligen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit mitbringen müssen und Lust haben, ihr Jahr selbst mitzugestalten. Weltwärts akzeptiert Freiwillige im Alter von 18 bis einschließlich 28 Jahren.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.