Über Alegro

ALEGRO IST ein Verein, in dem junge, engagierte Menschen aus Deutschland, Ecuador und Mosambik gemeinsam Ideen verwirklichen.

ALEGRO MACHT Freiwilligendienste im Rahmen des weltwärts-Programms des BMZ. Freiwilligendienst verstehen wir als eine wechselseitige Beziehung und bieten deshalb sowohl Nord-Süd wie auch Süd-Nord Austausch an.

ALEGRO MACHT AUßERDEM Workshops an Schulen, Jugendaustausche, Summercamps, Netzwerktreffen und versteht sich als ThinkTank für Ideen gesellschaftlicher Innovation

 

Unser Leitbild

Alegro ist ein Verein, der sich für die Förderung des freiwilligen Engagements in Afrika, Europa und Lateinamerika einsetzt. Dazu gehört die sorgfältige Vorbereitung, Nachbereitung und Begleitung der Freiwilligen während ihres Auslandsdienstes. Wir achten darauf, dass der Austausch sowohl seitens der Freiwilligen, als auch für die Mitarbeitenden in ihrer Projektstelle eine wertvolle Erfahrung birgt. Wichtige Grundlage dafür ist eine überlegte Auswahl der Partnerprojekte.

Zum anderen wollen wir gemeinsam mit jungen Menschen, den Weg zu einem verantwortungsbewussten Umgang miteinander beschreiten. Dabei legen wir während des gesamten Prozesses – vom Bewerbungsverfahren bis zur Rückkehrendenarbeit – Wert auf die Förderung des ehrenamtlichen Engagements der jungen Freiwilligen.

Wir sehen die pädagogische Begleitung als zentralen Bestandteil des Freiwilligendienstes. Die Seminare bieten einen Raum, um uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, die Gruppe kennenzulernen, Begegnungen zu gestalten, sowie Verbindung miteinander und der Umwelt einzugehen. Wir möchten auch auf das schauen, was um uns herum in der Welt passiert. Wollen uns gemeinsam kritisch mit dem Freiwilligendienst beschäftigen und postkoloniale und rassistische Strukturen hinterfragen. Wir wollen uns fragen wie wir in dieser Welt gemeinsam leben möchten. Wie wir mit der Umwelt und miteinander umgehen wollen. Globale Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Kunst und Kultur, sowie Nachhaltigkeit sind jedoch nicht Inhalte der Seminare, sondern werden bei der Seminargestaltung ganz praktisch umgesetzt und erlebbar gemacht werden und spielen auch bei der gezielten Auswahl von Einsatzstellen, sowie bei der Gestaltung unserer Vereinsarbeit eine wichtige Rolle. Wir pflegen einen zeitaufwendigen und guten Kontakt zu den Programmteilnehmer*innen und versuchen ihr Interesse an der Gestaltung von Politik und Gesellschaft individuell zu fördern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Der Alegro e.V. ermutigt die Freiwilligen dazu, sich nach ihrem Freiwilligendienst weiter zu engagieren. Viele unserer ehemaligen Freiwilligen bringen sich nach ihrem Freiwilligendienst ehrenamtlich bei Alegro ein – z.B. als Teamende auf Seminaren, als Begleiter*innen der neuen Freiwilligen oder als Teil des Organisationsteams einer folgenden Freiwilligengenerationen. Dieses Engagement gewährleistet das nachhaltige Fortbestehen des Vereins und bietet den Rückkehrer*innen auch nach dem Freiwilligendienst Möglichkeit, Selbstwirk-samkeit zu erfahren. Wir möchten begreifbar machen, dass viele als selbstverständlich erscheinende Möglichkeiten in der Welt, wie zum Beispiel der Freiwilligendienst bei Alegro, viel Motivation, Ausdauer, starke soziale Netzwerke, eine nachhaltige Konzeption und den individuellen Einsatz jedes*jeder Einzelnen benötigen.

Der Alegro e.V. bemüht sich um eine gleichberechtigte Arbeit auf Augenhöhe mit den Partnerorganisationen. Dazu gehören unter anderem die Etablierung eines Organisationsteams in Ecuador und Mosambik, die in engen Austausch mit den Teams in Deutschland stehen, die die Auswahl, Vor- und Nachbereitung der Südfreiwilligen durchführen, sowie in stetigem Kontakt mit den Projektpartnern in Ecuador und Mosambik stehen. Die Partnerprojekte in Mosambik und Ecuador werden durch regelmäßig Gespräche und Evaluationen, durch die Einladung zu Partnerkonferenzen und durch die Mitwirkung am Auswahlprozess der Freiwilligen am Programm beteiligt.

Der Alegro e.V. versucht, die eigene Arbeit und die Strukturen, innerhalb derer er sich mit dem Freiwilligendienst bewegt, stets kritisch zu reflektieren und sich regelmäßig selbst „neu zu erfinden“. Ein Resultat dieses Reflektionsprozesses ist unsere Beteiligung an der Pilotphase des Süd-Nord-Austausches seit dem Aufnahmejahr 2014/ 15. Wir sehen in der Möglichkeit, jungen Ecuadorianer*innen und Mosambikaner*innen einen Freiwilligendienst in Deutschland zu ermöglichen, die Chance für einen gleichberechtigten Kulturaustausch. So wird der Dialog auf vielen Ebenen geführt: deutsche, ecuadorianische und mosambikanische Freiwillige mit den Menschen in ihren Gastländern, Freiwillige untereinander, mit Seminarbegleiter*innen aus den drei Ländern und ecuadorianische, deutsche und mosambikanische Seminarbegleiter*innen und Organisationsteams untereinander.

Unser Traum ist es, zukünftig im Jahreswechsel ebenso viele ecuadorianische und mosambikanische Freiwillige in Deutschland willkommen zu heißen, wie wir in diese Länder entsenden. Entsendung und Aufnahme finden im Zweijahresrhythmus statt. So können die aktuellen Freiwilligen jeweils in die Vorbereitung der neue Generation eingebunden werden. Dies gilt sowohl für die ecuadorianischen und mosambikanischen Freiwilligen in Deutschland, wie auch für die deutschen Freiwilligen in Ecuador und Mosambik.

Neben der inhaltlichen Erweiterung um „ecuadorianische/mosambikanischen Blicke“ auf Themen des Globalen Lernens ist der Süd-Nord-Austausch auch eine Möglichkeit, die strukturelle Beteiligung unserer Partnerorganisationen am Freiwilligendienst zu erhöhen und, im Idealfall, auf eine Ebene mit uns zu bringen.

Der Alegro e.V. wurde in Frankfurt Oder gegründet und versucht auch jungen Menschen aus den Neuen Bundesländer für Freiwilligendienste zu begeistern. Auch im Süd-Nord-Austausch legt der Alegro e.V. Wert auf diese regionale Verankerung. Der Einsatzschwerpunkt liegt deshalb auf den Neuen Bundesländern. Wir denken, dass gerade in den Neuen Bundesländern der Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden gefördert werden sollte, auch um neue Zielgruppen mit entwicklungspolitischen Themen zu erreichen, interkulturellen Austausch zu ermöglichen, Rassismus entgegen zu wirken und neue Zielgruppe für Entsendungen von Deutschland ins Ausland zu gewinnen.

 

 

Ein Kommentar

  1. Luisa andreina arnaud sosa sagt:

    Me gustaría formar parte de esta gran experiencia.

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