Corona und ein Freiwilligendienst im Ausland – wie funktioniert das?

Wie in vielen anderen Bereichen, treffen auch wir Vorsorgen wegen der weltweiten Corona-Pandemie.

Niemand kann vorhersehen, wie lange sich die jetzige Situation noch hinziehen wird und ob interkontinentale Austauschmodelle überhaupt möglich sein werden im Jahr 2021.

Wir möchten euch trotzdem motivieren, über einen Freiwilligendienst nachzudenken.

Entsendung 2021:

Wir als Entsendeorganisation hoffen, dass wir als globale Gesellschaft bis zur Ausreise im August/September 2021 einen so guten und sicheren Umgang mit der Pandemie gefunden haben, dass der Freiwilligendienst mit Alegro stattfinden kann.

Wie so viele, waren auch wir nicht auf Corona vorbereitet und müssen vieles neu denken und umplanen. Wir sind dabei an die Verordnungen von weltwärts gebunden, die auf das Wohl aller Beteiligten ausgelegt sind. Bestehen Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt für unsere Zielländer Ecuador und Mosambik, dürfen dort keine Freiwilligen eingesetzt werden. Dann kann entweder die Ausreise nach hinten verschoben werden, in der Hoffnung, dass die Reisewarnung aufgehoben und eine Ausreise möglich wird. Eine andere Option wäre, ganz umzuplanen und in ein Land ohne Reisewarnung zu gehen. Sollte ein interkontinentaler Austausch nicht möglich sein, können die Freiwilligen auf Eigeninitiative in Deutschland oder der EU einen Dienst leisten. Wir unterstützen euch in diesem Fall gerne dabei! Unser Ziel ist es aber, eine Ausreise in die Wunschprojekte der Freiwilligen zu ermöglichen. Wir versuchen dabei, mit der größtmöglichen Vorsicht, aber auch Flexibilität vorzugehen!

Vorbereitung:

Unsere Vorbereitung wird fast wie gewohnt stattfinden. Das Kennenlerntreffen Ende Februar wird gemäß der derzeitigen Corona-Bestimmungen online stattfinden. Dies sehen wir aber nicht nur als Nachteil, denn dadurch können wir per Skype auch unsere Kolleg*innen in Ecuador und Mosambik dazuschalten und unser interkulturelles Team vorstellen. Die jeweils eine Woche dauernden Vorbereitungsseminare werden hoffentlich in Präsenz stattfinden, wenn das Wetter wieder wärmer wird und mehr Möglichkeiten zum Beisammensein trotz Coronamaßnahmen bestehen. Sollte dies wegen anhaltend strenger Auflagen nicht möglich sein, werden wir unser Möglichstes tun, tolle interaktive und spannende Seminare im Onlineformat zu entwickeln. Wir werden dabei dem Thema Corona in den Einsatzländern und euren Fragen und Zweifeln diesbezüglich natürlich besondere Aufmerksamkeit widmen.

Projekte:

In den vergangenen Monaten haben sich unsere Teams in Ecuador uns Mosambik nochmals auf die Suche nach neuen Projekten gemacht, die auch während Corona weiterarbeiten und aus gesundheitlichen Gründen sicherer sind.

Diese sind vermehrt in kleineren Orten gelegen, wo weniger Menschen leben und zusammenarbeiten als in den Großstädten. Es kann auch in kleinen Teams oder online gearbeitet werden.

Kleinere Orte sind deswegen von Vorteil, da außerhalb der urbanen Ballungszentren die Coronazahlen sehr viel niedriger sind. Natürlich achten wir darauf, dass eine gute und stabile Gesundheitsversorgung vor Ort gegeben ist.

Wir haben mehr Einsatzstellen für Mosambik beantragt, da die Pandemie einige Länder Lateinamerikas härter getroffen hat im Vergleich zu vielen Ländern Afrikas.

Hier die Infos des Auswärtigen Amtes, um euch einen Überblick über die Lage vor Ort zu verschaffen: 

Mosambik:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/mosambik-node/mosambiksicherheit/221782#content_0

und

Ecuador:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/ecuador-node/ecuadorsicherheit/223232#content_0

Betreuung:

Wir als Alegro e.V. möchten allen Bewerber*innen, ihren Familien und Freund*innen gerne so viel Sicherheit geben, wie es gerade möglich ist. Daher stehen wir gerne für alle Fragen zur Verfügung. Unter bewerbung@alegro-weltweit.de könnt ihr entweder per Mail Fragen stellen oder einen Telefontermin vereinbaren.

Kommt gut durch diese schwierige Zeit und bleibt gesund.

Euer G9 Orga-Team von Alegro e.V.