Die dritte Reverse-Generation

Die dritte Reverse-Generation

 

Antonella – Kinderhaus Hollerbusch, Lüneburg

„Bei der Arbeit fühle ich mich nützlicher und fühle mich auch sicherer, mehr Sachen zu machen. Ich habe das Gefühl, dass ich dort bereits meinen eigenen Platz gefunden habe und fühle mich sehr willkommen. Die Chemie und die Verbindung mit den Kindern wächst immer mehr und mehr und sie lehren mich immer wieder etwas Gutes. In letzter Zeit kann ich nicht aufhören, die Kinder zu sehen und daran zu denken, wie glücklich ich bin, sie in meinem Leben zu haben, ihre Energie, ihre Unschuld und Spontaneität zu haben. Ich weiß, dass ich immer von ihnen umgeben sein möchte. Sie übermitteln mir viele schöne Energie, auch wenn ich manchmal die Geduld verliere. Ich bin nostalgisch wenn ich denke, dass sie so schnell wachsen, – als ich ankam, krabbelte eins der Kinder nur und heutzutage rennt er sogar -, das lässt mich an die Zeit denken, in der ich hier war und dass die Kinder und ich zusammen gewachsen sind“.

„En el trabajo me siento más útil y también me siento en más confianza de hacer más cosas. Siento que ya hice mi propio espacio ahí y me siento muy bienvenida. La química y relación con los niños crece cada día más y siempre me enseñan cosas muy buenas. Últimamente no puedo dejar de ver a los niños y pensar en lo afortunada que soy de tenerlos en mi vida, de tener su energía, su inocencia y espontaneidad. Sé que quiero estar rodeada de ellos siempre y me transmiten muchas cosas lindas aunque a veces los quiera matar. Me da mucha nostalgia que crezcan tan rápido, – cuando llegué uno de los niños recién gateaba y hoy por hoy ya hasta corre-, eso me pone a pensar en el tiempo que he estado aquí y que tanto ellos como yo hemos crecido juntos“.

 

Paúl – Kunst-Stoffe e.V. Berlin

„Ich glaube, dass mit jeder Person, mit der ich gesprochen habe, etwas Neues gelernt habe, das ich für die Zukunft mitnehmen werde. Sie  haben ihre eigenen Erfahrungen und beim Reden endeckt man, wie sie mehrere Ideen in der Realität verwirklicht haben. Während der Arbeit oder als ich Food Sharing gemacht habe, sogar auf der Straße konnte ich kleine Begegnungen mit anderen Menschen haben. Sie haben  mir von ihren Träumen, Bestrebungen und wie sie Teil dieser Stadt wurden., erzählt. Natürlich werde ich in den kommenden Monaten den Dialog mit diesen Menschen fortsetzen und möglicherweise mehr Menschen finden, mit denen ich mich unterhalten kann, um andere Realitäten zu verstehen“.

„Creo que con cada persona que conversé he aprendido algo nuevo que me llevaré para el futuro porque ellos tienen sus propias experiencias y uno llega para conocer cómo han materializado en la realidad varias ideas. Mientras trabajaba o cuando realizaba Food Sharing, hasta en la calle pude compartir pequeños encuentros con otras personas que me relataban de sus sueños, aspiraciones y las formas que han utilizado para sobrevivir y formar parte de la ciudad. Claramente en los próximos meses continuaré dialogando con estas personas y posiblemente encuentre más gente con la que pueda conversar para entender otras realidades“.

 

Eduardo – Wukaninchen, Biesenthal

„Jetzt ist Frühling

Der Winter ist vorbei

Die Sonne scheint

Die Blumen wachsen

Und wenn ich mit dem Fahrrad fahre,

dann guck ich auf der Straße schon Blumen.

Jetzt kann ich Barfuß laufen

Und hier in Biesenthal ist richtig schön.

Die erste Hälfte (meines Frewilligendiesntes) was für mich gut und schön denn es war eine Zeit, in der alles neu für mich war. Meine Gastfamilie, die Leute von meinem Projekt haben mir immer unterstützt, geholfen, unterrichtet damit ich mich gut fühle und ich habe immer mit ihnen gelernt und jeden Tag lerne ich noch“.

 

Rosalina – Anna Linde, Leipzig

„Der zweite Teil meines Freiwilligendienstes hat mit neuer Energie und guter Laune angefangen. Die folgenden Tage waren sehr hektisch, da viel eingepflanzt werden sollte und danach kam eine noch stressigere Zeit, in der wir einen Jungpflanzenladen bei uns hatten und alles gut vorbereitet sein sollte. Es war auch sehr schön, sich mit den Kunden zu unterhalten und Sachen zu erklären. Ich war richtig aufgeregt!“.

 

 

 

 

Carolina – Kulturanum Schule, Jena

„Ich bin froh, im Klassenzimmer zu sein, weil ich sehr nah sehen kann, wie der Lehr-/Lernprozess abläuft, wie die Lehrer und Helfer den Unterricht mit verschiedenen Materialien vorbereiten und sie das Interesse der Kinder für das Thema des Tages wecken. Es ist eine intensive Arbeit. Liebe und Geduld sind grundlegende Elemente, um mit Kindern zu arbeiten. Ich denke, dass um zu unterrichten, muss man bevor bereit sein zu lernen, weil die Kinder jeden Tag mehr Ideen und Energie haben“.

„Me alegra estar en el aula porque puedo ver como es el proceso enseñanza / aprendizaje desde muy cerca, el cómo las maestras y ayudantes preparan la clase con materiales diferentes y hacen que lxs niñxs se interesen por el tema del día, es un trabajo intenso, el cariño y la paciencia son elementos fundamentales para trabajar con niñxs, pienso que para enseñar antes se debe estar dispuesto a aprender ya que, cada día ellxs tienen más ideas y energía para todo“.

 

Karla – Zirkus Momolo, Jena

„Mir scheint vorallem die Tatsache faszinierend, eine Sprache nicht zu dominieren und in diesem Projekt zu arbeiten, in dem der Fokus auf dem Training mit dem Körper liegt. Die ganze Zeit Beobachterin und Verursacherin zu sein, bedeutet, von der Welt zu lernen. Der Körper ist eine unendliche Natur von Offenbarungen und bezogen auf meine Arbeit in MoMolo kann ich sagen, dass es eine Zeit war, um meine Geduld und Aufmerksamkeit zu schulen“.

„Me resulta particularmente fascinante el hecho de no dominar el idioma y estar trabajando en este proyecto donde el principal trabajo es el enfoque en el entrenamiento físico, estar de observadora constantemente, y hacedora es aprender del mundo, el cuerpo es una naturaleza infinita de revelaciones y en cuanto a mi rol de trabajo en MoMolo diré que a sido un tiempo para labrar mi paciencia y atención“.

 

Carolina – Kinderhaus am Weingarten, Frankfurt

„Was die Arbeit im Kinderhaus betrifft, kann ich sagen, dass ich mich zufrieden und glücklich fühle. Jedes Mal wird es meine Rolle und meine Anwesenheit mehr und mehr wahrgenommen. Es ist unglaublich, wie die Kinder meine Abwesenheit bemerken, wenn ich am einen Tag nicht da bin, ebenso wie die Kinder jedes Mal mehr Aktivitäten machen und mit mir spielen wollen. Aber ich habe immer noch Probleme, die Gruppe zu kontrollieren, wenn es einen Streit oder Unannehmlichkeiten gibt, wie ich sagte, weil mir mehr Vokabular auf Deutsch fehlt“.

„En cuanto al trabajo en el Kinderhaus, puedo decir que me siento satisfecha y contenta ya que cada vez mi rol y mi presencia se nota más y es increíble como lo niños notan mi ausencia cuando no estoy un día, igualmente los niños cada vez quieren hacer más actividades y jugar más conmigo, pero todavía tengo problemas para controlar al grupo cuando sucede alguna pelea o inconveniente, como he dicho, porque me falta más vocabulario en alemán“.

 

Amade – Michaeli Schule, Köln

„Hinsichtlich der zweite Hälfte, erwarte ich mehr Autorität und Vertrauen. Ich hoffe, dass ich mit verschiedenen neuen Ideen helfen kann. Ich möchte meine Arbeit genießen, weil ich die Arbeit mag. Ich wünsche mir mehr Autonomie und Kreativität.

Es ist auch wichtig mehr Teilnahme an fast allen Sachen in der Arbeit zu ermöglichen. Ich möchte gerne meine Deutschkentnisse erweitern. Und dazu muss ich die Benutzung der deutschen Sprache in jeder Zeit und Situation ermöglichen.

In einem heiligen Buch steht folgendes geschrieben: ,,Oh Mensch, du bestehst aus Tagen,mit jedem Tag der vergeht, vergeht auch ein Teil von dir“. In diesem Sinne, muss ich meine beruflichen und gesellschaftlichen Tage rational nutzen“.

 

Emilia – Flüchtlingswohnheim Marsdorf II, Köln

„Andere kleine Dinge, die meine Tage schöner gemacht haben, sind, dass ich mir ein Fahrrad geliehen habe und der Jahreszeitenwechsel! Mich sicher, schnell und einfach bewegen zu können, ist gerade mit diesem Wetter genial. Es gibt mir ein freieres Gefühl. Die Sonne zu nutzen und mich in einem Park zu entspannen sind kleine Gewohnheiten, die ich vorher nicht bedacht habe, die es mir aber erlauben, den Tag zu genießen, ein Buch zu lesen, zu denken und einfach präsent zu sein“.

„Otras pequeñas cosas que han hecho de mis días más bonitos es que me prestaron una bicicleta y el cambio de estación! Poder movilizarme de manera segura, rápida y fácil es genial sobre todo en este clima. Me hace sentir más libre. Aprovechar el sol y relajarme en un parque son pequeños hábitos que antes no los consideraba pero que me permiten disfrutar del día, leer, pensar, y sólo estar presente“.

Ana – Planerladen, Dortmund

„Ich geniesse  jeden Tag,  ich geniesse spazieren zu gehen, etwas Neues zu kochen. Die Küche ist meine Therapie und was mir auch erlaubt hat, Kulturen, Geschmäcker, Gerüche zu kennen. Was für eine schöne Vielfalt ist die, die ich in der Küche gelernt habe.  Dortmund hat mir seine Vielfalt, seine sozialen Probleme, seine Lebendigkeit in der Küche gezeigt, die Kinder, die vielen Nationalitäten, die vielen Sprachen, die Menschen, die Emotionen, die ich empfunden habe, die Farben, die diese Monate gemalt haben, so viel Kontrast, die tausend mentalen Fotos, die ich gesammelt habe.“

„Disfruto mucho  de caminar, de cada día, de aprender a cocinar algo nuevo, la cocina es mi terapia y lo que también me ha permitido conocer culturas, sabores, olores, que diversidad más linda la que he aprendido en la cocina.  Dortmund me ha enseñado su diversidad, sus problemas sociales, su vibra todo mediante la cocina, los niñxs, las tantas nacionalidades, los tantos idiomas, las personas, las emociones que he sentido, los colores que la han pintado estos meses, tanto contraste, las mil fotos mentales que he ido coleccionando!“

 

Felipe – Bunte Schule, Dortmund

„Was mich an diesem Ort am meisten erstaunt hat, sind die Bäume (dies ist das erste Mal, dass ich die vier Jahreszeiten erlebe) Als ich ankamm zu Beginn des Herbstes war alles grün, aber nach und nach wurden die Blätter orange und gelb, in all seinen Tönungen und Farben. Ich gehe durch die Straßen und durch den Park, plötzlich ein großer Wind kommt aus der Ferne und trägt viele Blätter auf seinem Weg, bewegt die Äste, bringt den Baum zum Tanzen. Ich fühlte mich, als ob dieserselbe Wind meine Gedanken bewegt, alles, was für mich nutzlos ist, nimmt und mich mit dem Wesentlichen, mit der Stille des Nichts, zurücklässt“.

„Lo que más me ha maravillado de este lugar del planeta son los árboles (es la primera vez que estoy experimentando las cuatro estaciones del año J ) El llegar al comienzo del otoño y todo verde, más de a poquito sus hojas se iban convirtiendo en color tomate, amarillo en todos sus matices y colores. Salir por las calles y por el parque y de repente un viento grande que viene silbando desde lejos llevándose muchas hojas a su paso, moviendo las ramas, haciéndole bailar al árbol; sentía como si ese mismo viento moviera mis pensamientos llevándose todo lo que es inútil para mí y dejándome con lo esencial, con el silencio de la nada“.