Zwischenseminar der R3

Die Süd – Nord Freiwilligen aus Mosambik und Ecuador sind nun seit einem halben Jahr in Deutschland. Für eine Woche trafen wir uns in der Altmark, um zu reflektieren, zu diskutieren und zu visionieren. Die Sonne hat uns den Winter langsam aus den Knochen getrieben. Wir konnten innehalten und uns die Zeit nehmen Erfahrung auszutauschen, zu Lachen und zu Tanzen und beisammen zu sein. Die Freiwilligen brachte ihre eigenen Themen ein und wir durften Kolping mit ihrem Infomobil und einem Workshop begrüßen (https://www.kolping.de/projekte-ereignisse/netzwerk-fuer-gefluechtete/roadshow-infomobil/). Alle konnten mit neuer Energie in die zweite Hälfte ihres Freiwilligendienst starten. Wir freuen uns zu sehen, wie die auf dem Seminar gepflanzten Samen im nächsten halben Jahr blühen.

Tropensturm Idai in Mosambik

Mosambik wurde schwer von dem Zyklon Idai getroffen. Der starke Regen ist vorbei, aber in Zentralmosambik ist viel zerstört worden und der fehlende Zugang zu sauberem Wasser lässt die Gefahr einer Choleraepidemie steigen.

Wir sind sehr erleichtert, dass Maputo nicht betroffen ist. Unsere Koordinatorin vor Ort, die Mitarbeiter_innen der Partnerorganisationen und die Familien unserer Süd-Freiwilligen sind in Sicherheit. Auch für die ausreisenden Freiwilligen ist keine Gefahr zu erwarten.

Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen der Naturkatastrophe und wir möchten unserer Mitgefühl und unsere Solidarität ausdrücken. Eine schnelle Katastrophenhilfe ist dringend notwendig und wir rufen dazu auf, euch nach euren Möglichkeiten auch finanziell einzubringen.

Die Zweigstelle unsere Partnerorganisation AMOR im Beira wurde zerstört, ebenso die Häuser und Wohnungen der Mitarbeiter_innen vor Ort. Zusammen mit den Mitarbeiter_innen aus Frankreichen hat AMOR eine Crowdfunding Kampange zur Unterstützung des Teams vor Ort ins Leben gerufen.

Das Centro Cultural Moçambicano-Alemão, mit dem wir im Rahmen der Süd-Nord Komponente kooperieren, sammelt Spenden zur Unterstützung der Schüler_innen, Lehrer_innen und deren Familien, sowie für den Wiederaufbau der PASCH-Schule in Beira. Mehr Infos hier: HelpbeiraCCMA

Außerdem sind viele internationale Nothilfeorganisationen vor Ort im Einsatz. Spenden können u.a. auch an folgende Organisationen gerichtet werden:

freie Einsatzstellen in Maputo und Guayaquil

Aktuell haben wir noch drei frei Einsatzplätze, zwei in Maputo, Mosambik und eine in Guayaquil, Ecuador. Wir freuen uns über Bewerbungen! 

Kennenlernseminar und freie Einsatzsstellen

Vom 18. bis 20.01. fand unser Kennenlernseminar im Schloss Oberau bei Meißen statt.  In einem schönen, aber sehr kalten Haus mit Blick aufs Schloss konnten wir die Bewerber_innen und sie uns etwas besser kennenlernen.

Wir sind froh, wieder eine Gruppe junger, engagiert Menschen gefunden zu haben, die unsere Idee des Freiwilligendiensts teilt und Lust hat den Weg durch den Freiwilligendienst gemeinsam zu gehen.

Leider konnten wir bisher nicht für alle Einsatzstellen passende Kandidat_innen finden. Wir suchen derzeit noch Bewerber_innen für das Musikprojekt Xitata und für das Frauenrechtsprojekt Muleide. Beide Projekte befinden sich in Maputo, Mosambik.

 

Bewerbungsfrist verlängert

Wir verlängern die Bewerbungsfrist bis zum 13.01.2019.

Suchst du noch nach einer spannenden Einsatzstelle für einen Freiwilligendienst ab August 2019?

Schau dir gerne noch mal unsere Partnerprojekte an. Wir freuen uns besonders über Bewerber_innen, die Lust haben mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, z.B. im Refugio de los Sueños, der Fundación El Triángulo (beide in Quito, Ecuador) oder der Associação Khandlelo (Maputo, Mosambik).

Wir sind gespannt von dir zu hören!

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Ein Abschluss und ein Anfang

In diesem Sommer / Herbst fanden wieder zwei Einreisen statt. Im August kehrten die Nord-Freiwilligen von ihren Freiwilligendiensten in Ecuador und Mosambik zurück. Knapp zwei Monate später landeten dann die Süd-Freiwilligen aus den beiden Ländern.

Ende August fand das Nachbereitungsseminar der Nord-Süd Freiwilligen in der gASTWERKe Akademie in Escherode bei Kassel statt.

Nach einen intensiven Jahr mit vielen Erlebnissen, Erfahrungen, Krisen und Glücksmomenten trafen wir uns alle endlich wieder. Wir nahmen uns Zeit auf die letzten Monate zu schauen, Erfahrungen und Gedanken zu ordnen, Geschichten zu teilen, den Wald, die Gärtnerei und Bewohner*innen der Gemeinschaft kennenzulernen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Begleitet wurde das Seminar von leckerem Essen, Sonnenschein, Musik, Tanz und Lagerfeuer.

Das Seminar war auch der Beginn eines Abschlusses für uns als Orgateam. Natürlich stehen noch einige Abrechnungen, Berichte und Dokumentationen aus, aber nach zwei Jahren gemeinsamen Arbeitens rückt nun das Ende näher.

Wir freuen uns sehr, dass viele der Rückkehrer*innen Lust haben, sich auch weiterhin bei Alegro einzubringen und wir uns so recht sicher sein können, vielen auch in Zukunft zu begegnen. Dieser Abschluss ist so auch ein Neuanfang, in dem wir uns neu begegnen und gemeinsam gestalten können, u.a. auf dem Netzwerktreffen im November.

Ein Anfang war auch das Einreiseseminar der Freiwilligen aus Mosambik und Ecuador Anfang Oktober. In Ober-Ramstadt bei Darmstadt begrüßten wir die acht* Freiwilligen aus Ecuador und die drei aus Mosambik. Das Seminar war gedankenreich, bunt, intensiv, lustig, spannend… und vor allem dreisprachig!

Wir schauten auf unsere Lebenswege und unsere nächsten Schritte, lebten uns kreativ aus, verbrachten viel Zeit im Garten und im Wald und schlossen Kontakte in den umliegenden Orten.

Die vertraute Alegro-Atmosphäre ließ nicht lange auf sich warten. Schon beim Willkommensmoment war eine große Offenheit und Bereitschaft zum Teilen spürbar. Im Anschluss tanzen wir dann zu mosambikanischer, lateinamerikanischer und europäischer Musik und die drei Gruppen verschmolzen zu einer.

Zum Ende des Seminar kamen dann noch 10 Mentor*innen hinzu, um die Freiwilligen willkommen zu heißen, kennenzulernen und sie bei ihren Wegen in die Projekte und den ersten Schritten in den neuen Wohnorten zu unterstützen.

 

*Dass nur acht, statt elf Freiwillige aus Ecuador einreisen konnten, liegt daran, dass vier junge Menschen aus Ecuador auch nach der Remonstration kein Visum erhalten haben. Beim Team und bei den Freiwilligen löst das große Trauer, Wut und Unverständnis aus! Die von der deutschen Botschaft in Quito aufgeführten Gründe sind nicht nachvollziehbar.

 

Bewerbungszeit startet!

Die letzte Nord-Süd Freiwilligengeneration ist gerade zurückgekehrt und die Organisation rund um ihren Freiwilligendienst noch nicht abgeschlossen. Die dritte Süd-Nord Freiwilligengruppe ist nun endlich eingereist und in ihren neuen Wohnorten und Projekten angekommen. Fotos und Berichte vom Einreiseseminar folgen bald.

Trotz all dieser aufregenden, bewegenden Ereignissen möchten wir auch die Zukunft nicht aus den Augen verlieren. Im Sommer 2019 möchten wir wieder junge Menschen nach Mosambik und Ecuador entsenden. Gerade evaluieren wir noch die bestehenden Kontakte zu unseren Partnerprojekten und werden auch einige neue Kooperationen mit Einsatzstellen anstoßen. Wir versuchen euch auf unserer Webseite auf dem neusten Stand zu halten, in welche Projekte wir entsenden werden. Ihr könnt euch ab sofort und bis zum 30.12.18 für einen Freiwilligendienst mit dem Alegro e.V. bewerben. Mehr Infos zur Bewerbung findet ihr hier.

Wir freuen uns schon sehr von euch zu lesen und euch im Januar auf dem Kennenlernseminar (18. – 20.01.19) zu treffen!

 

Vier Freiwillige aus Ecuador bis jetzt ohne Visum

In weniger als einem Monat reisen unsere 15 Süd-Nord-Freiwilligen ein. 12 der Freiwilligen kommen aus Ecuador. Doch leider haben nur 8 der 12 Freiwilligen bis jetzt ein Visum bekommen. Wellington, Domenica, Henry und Paúl haben eine Ablehnung auf ihren Antrag erhalten. Die Aussage der Botschaft lautet „Ihr Antrag entspricht nicht den Vorgaben. Da die rechtlichen Grundlagen für ihren Visumsantrag nicht erfüllt sind, musste dieser leider abgelehnt werden.“ Weitere Aussagen über die Gründe der Ablehnung wurden uns leider von der Botschaft verwehrt. Alle vier Freiwilligen haben das Remonstrationsverfahren eingeleitet und wir hoffen auf eine positive Rückmeldung! Leider kann dieses Verfahren bis zu drei Monaten dauern. Es bleibt also ungewiss wann und ob die vier einreisen können.

Wir wünschen uns eine transparente und weniger willkürliche Visavergabe von der deutschen Botschaft in Quito. Nur wenn wir die Gründe für die Ablehnung kennen, können wir angemessen reagieren.

Wir möchten eine Erklärung, warum jungen Ecuadorianer*innen Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie mit demselben staatlichen Programm nach Deutschland kommen wollen, mit dem jährlich tausende Deutsche in Länder des „globalen Süden“ reisen!

Reverse Mosambik

Im Oktober wird der Alegro e.V. zum erstem Mal Süd-Freiwillige aus Mosambik aufnehmen. Wir freuen uns schon sehr auf Amade, Eduardo und Rosalina!

Letzte Woche hat in Maputo das Vorbereitungseminar stattgefunden. Im Video stellen sich die Drei vor.

Vorbereitungsseminar in Maputo

In Mosambik hat die Vorbereitung unserer drei Freiwilligen Amade, Rosalina & Eduardo stattgefunden. Wir freuen uns schon sehr, sie im Oktober endlich kennenzulernen! An dieser Stelle möchten wir auch unserem Partnern in Maputo, dem CCMA, Elena Appenheimer und allen Mitwirkenden für die Organisation des Seminars und die Erstellung dieses Videos danken!

Gepostet von Alegro e.V. am Mittwoch, 18. Juli 2018

Für Amade und Rosalina suchen wir noch eine Gastfamilie / WG in Köln bzw. Leipzig. Meldet euch, wenn ihr Lust auf das Zusammenleben bekommen habt oder Menschen kennt, die interessiert sind.

Vielen Dank an Elena, Konstanze, Sophie, Leonhard, Valentin & Kaya für die Organisation und Durchführung des Seminars, die Begleitung der Vorbereitungszeit sowie für die Erstellung des Videos!