Archiv für Reverse-Team

Nach aufregenden 2 1/2 Jahren…

…hat Maxaka Shunku die Planung der aktuellen Süd-Nord Generation übernommen.
Im November 2020 gründete sich das Süd-Nord Team Deutschland, bestehend aus Maren, Doro, Niklas, Sophia und Elena. Zu dem Zeitpunkt war uns nicht bewusst auf was wir uns eingelassen hatten, denn wenige Monate später kam Covid – und damit gefühlt die ganze Welt zum Stillstand. Diese Generation sollte weiterhin stark durch die Pandemie geprägt sein. Immer wieder stellten wir uns die Frage, ob, in Anbetracht der Situation der Welt, wirklich der richtige Zeitpunkt für einen Freiwilligendienst sei.
Aufgrund der Pandemie verschoben wir die Einreise der Freiwilligen aus Mosambik und Ecuador zunächst auf März 2022. Ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant.

In dieser Zeit veränderte sich immer wieder die Konstellation der Freiwilligen, der Projekte und auch des Teams: im März waren wir kam Jonas dazu.
Und: Carlos, Tatis, Tayron und Gabi konnten einreisen. Es folgte eines der ersten Online Seminare. Während Gabi und Tatis ihre Quarantäne in Thüringen verbrachten, waren Tay und Carlos bereits in Köln und alle Seminar Teamenden waren verteilt in Deutschland , beziehungsweise in Mexiko.
Gleichzeitig waren die mosambikanischen Freiwilligen noch in Mosambik.
 Erst ein halbes Jahr später änderte sich dieser Zustand, als das Land endlich von der Virusvariantenliste genommen wurde. Anfang September 2021, ein ganzes Jahr später als geplant, konnten dann auch endlich Keysha, Pedro, Nilza und Adelium einreisen.
Wow! So viel ist passiert!

Das letzte Wochenende hatten wir unser Abschlusstreffen, gleichzeitig das erste Treffen bei dem wir uns alle „in echt“ sahen.
Auch bei diesem Treffen kam vieles anders als geplant und wir mussten spontan mehr umplanen als erwartet. Somit stand dieses letzte Treffen noch einmal sehr im Stern der vergangenen Jahre.
Und es war wunderschön. In einem Counseling konnten noch einmal alle Dinge gesagt werden, die gesagt werden wollten, es gab ein alternatives Lagerfeuer in Form einer Kerze, ganz viel Essen (hauptsächlich von Niklas gekocht, danke dafür<3). Wir waren spazieren, aßen Eis in der Sonne und unterhielten uns viel. Es war ein sehr schönes letztes Teamtreffen, ich denke wir konnten dadurch diese Generation und Zeit noch einmal besser wertschätzen und verabschieden und das mit  viel Dankbarkeit und Liebe für das Team und unsere Arbeit.
Generell war es für uns alle eine intensive, herausfordernde, manchmal überfordernde, vor allem aber sehr lehrreiche, zusammenschweißende Zeit. An diesem Punkt noch einmal ein GROßES Dankeschön an alle beteiligten Menschen!
Ganz offiziell ist nun Maxaka Shunku, aka Jonas, Hannah, Valentin und Diana das Team der Süd-Nord Generation. Wir wünschen euch viel Spaß in der Planung und mit den Freiwilligen.
<3

!Spendenaktion! Gerne teilen!

Die jetzige Süd-Nord Generation von Alegro hat ein kleines Video zum Spenden sammeln erstellt. Teilt und spendet gerne! <3

Aufnahmeprogramm Süd-Nord-Komponente
Alegro e.V.
DE04 4306 0967 1116 4916 01
BIC:GENODEM1GLS

Teamtreffen der Süd-Nord-Generation

Mit erfolgreichen Teamtreffen geht es weiter. Ende Januar konnte sich ein Teil des aktuellen Süd-Nord-Teams treffen. Dies fand im schönen Himmelpfort statt, umgeben von fünf Seen.
Zu dritt, statt zu sechst, fand auch dieses Treffen in kleinerem Rahmen statt. Neben einer Seeumrundung, Anbaden, selbstgebackenen Kuchen und dem Besuch des Weihnachtsmannes (bzws. Doro) konnten wir uns mal mit mehr Zeit als in den Skypes über Themen austauschen.

Von Samstag auf Sonntag gab es einen starken Sturm, bei dem ein 26m hoher Baum umfiel. Dabei wurde zum Glück nur ein Rhododendron Busch verletzt und wir konnten helfen die Reste des Baumes wegzutragen. So kamen wir zur Abwechslung zu etwas körperlicher Arbeit, was somit auch etwas Gutes hatte.
Der Teamtreffenort wurde erfolgreich angenommen und steht hoffentlich beim nächsten Treffen noch einmal zur Verfügung.

Neues Team: Maxaka Shunku

Valentin, Hannah, Diana und Jonas mit Hund Lucy

Ende Oktober 2021 war es endlich so weit. Das neu gegründete Team Maxaka Shunku (kurz MaShu), bestehend aus Diana, Hannah, Valentin und Jonas konnte sich zum ersten Mal treffen. Bloß einen Steinwurf von der Nordsee entfernt, verbrachten sie ein schönes Wochenende mit viel Essen und antiker Knoblauchsoße. MaShu wurde gegründet, um die R4 bei der Betreuung der mosambikanischen Freiwilligen abzulösen. Dafür soll die Übergabe Ende März stattfinden.

Mitte Jänner fand dann ein zweites Teamtreffen statt, Corona bedingt nur online und nicht im verträumten Brandenburg. Aber ein buntes Programm aus gemeinschaftlichen synchronen Mahlzeiten und Dance Workout haben für viel Spaß gesorgt und uns die Distanzen vergessen lassen. Beim Dance Workout gibt es jedoch noch Nachholbedarf.

Das erste Zwischenseminar der R4

Mitte Oktober 2021 konnte das Zwischenseminar der ecuadorianischen Süd-Nord Freiwilligen in Präsenz stattfinden! Besonders nach dem Einreiseseminar, welches Tatis, Gabriela, Carlos und Tayron unter sehr besonderen Umständen erlebten (in Quarantäne und online) war das eine große Freude.
Besonders schön war ebenfalls der Seminarort, der manchen Menschen noch vom Abschlussseminar der G8 in Erinnerung war. Das Funkenhaus (https://gelebteutopie.de/funkenhausprojekt/), stand uns für das Seminar zur Verfügung. Es war erneut schön und inspirierend an diesem Ort ein Seminar zu gestalten!

Für die Teamenden war es eine neue Situation ein Seminar für nur vier Menschen zu gestalten. Nach dem ersten Ankommen kamen wir schnell in einen Flow und konnten die besondere und nahe Atmosphäre genießen.
Die ersten Tage waren gefüllt mit Rückblicken, Reflektieren, Ankommen im Jetzt, Nachdenken über Utopien und konkrete Projektideen.
Es gab einen Bastelworkshop, Dixit (das Spiel) und viele Bohnen.
An einem Abend gab es ecuadorianisches Essen (Empanadas, Colada Morada), was sehr gut bei den Menschen vom Funkenhaus ankam.
Am Wochenende kamen die vier mosambikanischen Freiwilligen, Keysha, Pedro, Nilza und Adelium. So hatte die Gruppe, auch wenn sie ein halbes Jahr versetzt angekommen sind, Zeit, sich etwas näher kennenzulernen.
Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde, wo die Freiwilligen von ihren Projekten erzählen konnten. Mit Anekdoten, Herausforderungen, Aufgabenfeldern und Impressionen, bekamen wir einen kleinen Einblick.

Der Samstag begann mit einer geliebten Einheit: Spenden. Im Anschluss machten wir einen Ausflug zur Burg Greene, danach lernten wir die Solawiese ( https://solawiese.org/ ) kennen. Eine solidarische Landwirtschaft, die ebenfalls Teil des Leinekollektivs ist. Es gab eine kleine Vorstellung, danach konnten wir fleißig miternten.
Am letzten Abend gab es eine Bewegungseinheit mit Carlos, ein Lagerfeuer und einen informellen Massageworkshop.
Am letzten Morgen war es für viele besonders herausfordernd aufzustehen, wir hatten dennoch Zeit für Feedback und einen gemeinsamen Abschluss.
Also, alles in allem, ein sehr schönes Seminar! Vielen Dank an alle Beteiligten vor Ort und alle die mit ihren Gedanken dabei waren! Carlos, Gabriela, Tayron, Tatis, Pedro, Nilza, Adelium und Keysha wünschen wir weiterhin bereichernde, inspirierende und bewegte Monate ❤️

Endlich, endlich!! Alle sind nun da!

Liebe Alegro Community!
Wir würden gerne mit euch teilen: Die Freiwilligen aus Mosambik konnten schlussendlich einreisen!! Juhuuuuu! Ende September 2020 wollten Keyhsa, Pedro, Nilza und Adelium eigentlich schon einreisen. Nun haben wir es fast 1 Jahr später geschafft, Anfang September sind die vier angekommen! Wir sind sehr sehr froh darüber und freue uns riesig, dass nun endlich alle da sein können! 

Die Ankunft am Flughafen

Die Reise verlief sehr fließend. Die vier haben in Maputo einen Test gemacht und sind von dort zum Flughafen gefahren. Angekommen in Deutschland sind sie von Elena, Jonas, Sophia, Doro und Diana am Flughafen abgeholt worden.

Die Vorbereitungen des Quarantäne-Orts

Dann ging es direkt nach Berlin Mitte für 6 Tage Quarantäne. Während der Quarantäne haben wir die Freiwilligen mit einem digitalen Ankommensprogramm begleitet, um die Quarantäne-Zeit emotional mit zu begleiten und noch ein paar themenspezifische Einheiten zu machen. 

Wir hatten wirklich sehr lustige und schöne 6 Tage zusammen. An einem Tag haben wir die ecuadorianischen Freiwilligen, die nun schon 5 Monate hier sind, eingeladen und sehr viele Erfahrungsberichte dazu bekommen, was herausfordernd, neu, interessant und schön an einem Freiwilligendienst in Deutschland ist. Wir haben eine Alegro-Willkommensfeier mit Rede und Anstoßen und Tanzen gemacht und einen Geburtstag gefeiert mit versteckter Party-Kiste in der Quarantäne-Wohnung. Und am Ende haben wir uns nochmal die ersten Schritte für die kommenden Wochen angeschaut.

Am 6. Tag haben die Freiwilligen schon am Morgen ihr negatives Testergebnis bekommen und konnten dann endlich noch ein bisschen Berlin kennenlernen und einen Abschlusstag mit Elena & Sophia draußen verbringen. 

Inzwischen sind alle vier schon seit zwei Wochen in ihren Städten und arbeiten in den Projekten. Sie haben ihre WGs und Gastfamilien* kennengelernt und auch schon ein bisschen die Stadt mit ihren Begleiter:innen erkundet. 

Wir schicken ganz liebe Grüße zu Adelium nach Leipzig, zu Nilza nach Biesenthal, zu Pedro nach Berlin und zu Keysha nach Dortmund und wünschen euch ein wundervolles Jahr mit vielen inspirierenden Erfahrungen!

Große Freude & auch ein paar Tränen…

Nachdem die Einreise im Oktober 2020 aufgrund der COVID-19-Situation nicht stattfinden konnte, sind wir sehr froh, zumindest die Hälfte der Freiwilligen nach langem Warten und vielen Herausforderungen hier in Deutschland begrüßen zu dürfen. Gabriela, Tattis, Tayron und Carlos aus Ecuador sind gut angekommen und haben auch die Quarantäne gut überstanden. Die andere Hälfte der Freiwilligen-Gruppe konnte leider immer noch nicht einreisen. Mosambik ist weiterhin auf der Liste der gesperrten Länder für Deutschland. Keysha, Adelium, Nilza und Pedro warten weiterhin darauf, einreisen zu können. 

Wir haben uns entschlossen, trotzdem ein Ankommens-Seminar für alle Freiwilligen zu gestalten und haben somit unser erstes digitales Süd-Nord-Seminar Ende März gestartet. Wir waren herausgefordert von den Limits der digitalen Welt und davon, dass die Freiwilligen sich an zwei unterschiedlichen Orten, physisch, sowie auch emotional, befanden. Es war eine Herausforderung, allen Bedürfnissen gerecht zu werden und alle gut abzuholen. Wir haben die Herausforderung angenommen und einen wundervollen, offenen, liebevollen, wertschätzenden und inspirierenden digitalen Raum zusammen geschaffen. 7 Tage haben wir dort zusammen verbracht und somit gleichzeitig auch die Zeit der Quarantäne für die schon angekommenen Freiwilligen überbrückt. 

Wir haben uns damit auseinandergesetzt, woher wir kommen und wer wir sind, was wir uns von diesem Jahr in Deutschland wünschen und welche Ressourcen wir haben. Wir haben über sexuelle Vielfalt und Gender gesprochen und über die aktuelle politische Situation in Deutschland. Wir sind zusammen in Traumwelten eingestiegen, haben einen Abend zusammen getanzt und einen Abend die Alegro Gemeinschaft in unseren digitalen Raum eingeladen. Wir haben mit alten Süd-Nord-Freiwilligen gesprochen und Erfahrung ausgetauscht. Wir haben sehr viel gelacht, uns sehr viel in Geduld mit der Wlan-Verbindung geübt und viel geteilt, was auf unseren Schultern lastet und was uns strahlen lässt. 

Gabriela, Tattis, Carlos und Tayron sind inzwischen alle gut in ihren Städten angekommen und haben schon ein paar Wochen in ihren Projekten verbracht. Sie haben ihre Gastfamilien bzw. WGs ein bisschen kennengelernt und schon ein paar schöne Orte entdeckt. Wir wünschen euch ein wundervolles Jahr und wundervolle Erfahrungen! 

Auf Pedro, Adelium, Nilza und Keysha warten wir, mit viel Hoffnung und Geduld! Wir wollen euch sehr gerne hier empfangen und hoffen sehr, dass es bald möglich sein wird! 

Die Einreise der 4. Süd-Nord Generation wird leider verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation durch Corona wird die 4. Süd-Nord Generation leider nicht wie geplant Ende September einreisen können. Es ist derzeit in Mosambik und Ecuador nicht möglich, ein Visum zu beantragen. Wir sind sehr traurig über die Verschiebung der Einreise und sehr dankbar dafür, dass unsere Projektpartner*innen in Deutschland verständnisvoll sind.

Als Teams in Deutschland, Mosambik & Ecuador arbeiten wir weiter und hoffen sehr, die 12 Freiwilligen aus Mosambik und Ecuador dann Ende März in Deutschland begrüßen zu können.

 

Die Vorbereitungen für die vierte Süd-Nord-Generation laufen weiter…

Ende Mai haben wir uns als Orga-Team der vierten Süd-Nord-Generation für ein paar Tage in Halle getroffen. Es wurde viel über die kommenden Schritte geredet.

Durch die aktuelle Situation durch Corona sind wir bezüglich der Planung zu viel Spontanität angehalten. Das ist manchmal etwas herausfordernd. Das Ausreise-Datum der Freiwilligen wurde um einen Monat nach hinten verschoben, da die Visa-Termine in Ecuador nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können.

Wir waren viel im Austausch mit unseren beiden Partner-Teams in Mosambik und Ecuador und sind sehr glücklich über die schöne Zusammenarbeit. Hierbei haben wir uns auch Gedanken über Machtstrukturen in internationalen Teams gemacht.

Wir waren an der Saale spazieren, haben Geburtstage gefeiert, Kuchen gegessen und Knoblauchsrauke am Galgenberg gesammelt.

Wir sind guter Dinge, dass die 12 Freiwilligen Ende September einreisen können und sind in großer Vorfreude!

~ Bis dahin schicken wir unsere Energie nach Ecuador und Mosambik ~

Eine vierte Reverse-Generation

Vor ein paar Wochen haben sich einige Menschen im Thüringer Nirgendwo getroffen und ein bisschen über die Zukunft von Alegro sinniert. Es wurde viel erzählt, gespannt zugehört und es scheinen ein paar Sporen auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Am Ende des Wochenendes war klar: Alegro startet in eine neue Runde Reverse mit einem neuen Team und frischem Elan! Mit von der Partie sind Sophia, Elena, Niklas und Maren sowie viele andere motivierte Menschen.

Ein erstes Teamtreffen in Jena hat kurz vor Weihnachten stattgefunden und die Planung der neuen Süd-Nord-Generation ist in vollem Gange. Insgesamt sollen 12 Freiwillige, sieben Menschen aus Ecuador und fünf Menschen aus Mosambik, ab August für 1 Jahr nach Deutschland kommen.