Archiv für Reverse-Team

Das erste Zwischenseminar der R4

Mitte Oktober 2021 konnte das Zwischenseminar der ecuadorianischen Süd-Nord Freiwilligen in Präsenz stattfinden! Besonders nach dem Einreiseseminar, welches Tatis, Gabriela, Carlos und Tayron unter sehr besonderen Umständen erlebten (in Quarantäne und online) war das eine große Freude.
Besonders schön war ebenfalls der Seminarort, der manchen Menschen noch vom Abschlussseminar der G8 in Erinnerung war. Das Funkenhaus (https://gelebteutopie.de/funkenhausprojekt/), stand uns für das Seminar zur Verfügung. Es war erneut schön und inspirierend an diesem Ort ein Seminar zu gestalten!

Für die Teamenden war es eine neue Situation ein Seminar für nur vier Menschen zu gestalten. Nach dem ersten Ankommen kamen wir schnell in einen Flow und konnten die besondere und nahe Atmosphäre genießen.
Die ersten Tage waren gefüllt mit Rückblicken, Reflektieren, Ankommen im Jetzt, Nachdenken über Utopien und konkrete Projektideen.
Es gab einen Bastelworkshop, Dixit (das Spiel) und viele Bohnen.
An einem Abend gab es ecuadorianisches Essen (Empanadas, Colada Morada), was sehr gut bei den Menschen vom Funkenhaus ankam.
Am Wochenende kamen die vier mosambikanischen Freiwilligen, Keysha, Pedro, Nilza und Adelium. So hatte die Gruppe, auch wenn sie ein halbes Jahr versetzt angekommen sind, Zeit, sich etwas näher kennenzulernen.
Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde, wo die Freiwilligen von ihren Projekten erzählen konnten. Mit Anekdoten, Herausforderungen, Aufgabenfeldern und Impressionen, bekamen wir einen kleinen Einblick.

Der Samstag begann mit einer geliebten Einheit: Spenden. Im Anschluss machten wir einen Ausflug zur Burg Greene, danach lernten wir die Solawiese ( https://solawiese.org/ ) kennen. Eine solidarische Landwirtschaft, die ebenfalls Teil des Leinekollektivs ist. Es gab eine kleine Vorstellung, danach konnten wir fleißig miternten.
Am letzten Abend gab es eine Bewegungseinheit mit Carlos, ein Lagerfeuer und einen informellen Massageworkshop.
Am letzten Morgen war es für viele besonders herausfordernd aufzustehen, wir hatten dennoch Zeit für Feedback und einen gemeinsamen Abschluss.
Also, alles in allem, ein sehr schönes Seminar! Vielen Dank an alle Beteiligten vor Ort und alle die mit ihren Gedanken dabei waren! Carlos, Gabriela, Tayron, Tatis, Pedro, Nilza, Adelium und Keysha wünschen wir weiterhin bereichernde, inspirierende und bewegte Monate ❤️

Endlich, endlich!! Alle sind nun da!

Liebe Alegro Community!
Wir würden gerne mit euch teilen: Die Freiwilligen aus Mosambik konnten schlussendlich einreisen!! Juhuuuuu! Ende September 2020 wollten Keyhsa, Pedro, Nilza und Adelium eigentlich schon einreisen. Nun haben wir es fast 1 Jahr später geschafft, Anfang September sind die vier angekommen! Wir sind sehr sehr froh darüber und freue uns riesig, dass nun endlich alle da sein können! 

Die Ankunft am Flughafen

Die Reise verlief sehr fließend. Die vier haben in Maputo einen Test gemacht und sind von dort zum Flughafen gefahren. Angekommen in Deutschland sind sie von Elena, Jonas, Sophia, Doro und Diana am Flughafen abgeholt worden.

Die Vorbereitungen des Quarantäne-Orts

Dann ging es direkt nach Berlin Mitte für 6 Tage Quarantäne. Während der Quarantäne haben wir die Freiwilligen mit einem digitalen Ankommensprogramm begleitet, um die Quarantäne-Zeit emotional mit zu begleiten und noch ein paar themenspezifische Einheiten zu machen. 

Wir hatten wirklich sehr lustige und schöne 6 Tage zusammen. An einem Tag haben wir die ecuadorianischen Freiwilligen, die nun schon 5 Monate hier sind, eingeladen und sehr viele Erfahrungsberichte dazu bekommen, was herausfordernd, neu, interessant und schön an einem Freiwilligendienst in Deutschland ist. Wir haben eine Alegro-Willkommensfeier mit Rede und Anstoßen und Tanzen gemacht und einen Geburtstag gefeiert mit versteckter Party-Kiste in der Quarantäne-Wohnung. Und am Ende haben wir uns nochmal die ersten Schritte für die kommenden Wochen angeschaut.

Am 6. Tag haben die Freiwilligen schon am Morgen ihr negatives Testergebnis bekommen und konnten dann endlich noch ein bisschen Berlin kennenlernen und einen Abschlusstag mit Elena & Sophia draußen verbringen. 

Inzwischen sind alle vier schon seit zwei Wochen in ihren Städten und arbeiten in den Projekten. Sie haben ihre WGs und Gastfamilien* kennengelernt und auch schon ein bisschen die Stadt mit ihren Begleiter:innen erkundet. 

Wir schicken ganz liebe Grüße zu Adelium nach Leipzig, zu Nilza nach Biesenthal, zu Pedro nach Berlin und zu Keysha nach Dortmund und wünschen euch ein wundervolles Jahr mit vielen inspirierenden Erfahrungen!

Große Freude & auch ein paar Tränen…

Nachdem die Einreise im Oktober 2020 aufgrund der COVID-19-Situation nicht stattfinden konnte, sind wir sehr froh, zumindest die Hälfte der Freiwilligen nach langem Warten und vielen Herausforderungen hier in Deutschland begrüßen zu dürfen. Gabriela, Tattis, Tayron und Carlos aus Ecuador sind gut angekommen und haben auch die Quarantäne gut überstanden. Die andere Hälfte der Freiwilligen-Gruppe konnte leider immer noch nicht einreisen. Mosambik ist weiterhin auf der Liste der gesperrten Länder für Deutschland. Keysha, Adelium, Nilza und Pedro warten weiterhin darauf, einreisen zu können. 

Wir haben uns entschlossen, trotzdem ein Ankommens-Seminar für alle Freiwilligen zu gestalten und haben somit unser erstes digitales Süd-Nord-Seminar Ende März gestartet. Wir waren herausgefordert von den Limits der digitalen Welt und davon, dass die Freiwilligen sich an zwei unterschiedlichen Orten, physisch, sowie auch emotional, befanden. Es war eine Herausforderung, allen Bedürfnissen gerecht zu werden und alle gut abzuholen. Wir haben die Herausforderung angenommen und einen wundervollen, offenen, liebevollen, wertschätzenden und inspirierenden digitalen Raum zusammen geschaffen. 7 Tage haben wir dort zusammen verbracht und somit gleichzeitig auch die Zeit der Quarantäne für die schon angekommenen Freiwilligen überbrückt. 

Wir haben uns damit auseinandergesetzt, woher wir kommen und wer wir sind, was wir uns von diesem Jahr in Deutschland wünschen und welche Ressourcen wir haben. Wir haben über sexuelle Vielfalt und Gender gesprochen und über die aktuelle politische Situation in Deutschland. Wir sind zusammen in Traumwelten eingestiegen, haben einen Abend zusammen getanzt und einen Abend die Alegro Gemeinschaft in unseren digitalen Raum eingeladen. Wir haben mit alten Süd-Nord-Freiwilligen gesprochen und Erfahrung ausgetauscht. Wir haben sehr viel gelacht, uns sehr viel in Geduld mit der Wlan-Verbindung geübt und viel geteilt, was auf unseren Schultern lastet und was uns strahlen lässt. 

Gabriela, Tattis, Carlos und Tayron sind inzwischen alle gut in ihren Städten angekommen und haben schon ein paar Wochen in ihren Projekten verbracht. Sie haben ihre Gastfamilien bzw. WGs ein bisschen kennengelernt und schon ein paar schöne Orte entdeckt. Wir wünschen euch ein wundervolles Jahr und wundervolle Erfahrungen! 

Auf Pedro, Adelium, Nilza und Keysha warten wir, mit viel Hoffnung und Geduld! Wir wollen euch sehr gerne hier empfangen und hoffen sehr, dass es bald möglich sein wird! 

Die Einreise der 4. Süd-Nord Generation wird leider verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation durch Corona wird die 4. Süd-Nord Generation leider nicht wie geplant Ende September einreisen können. Es ist derzeit in Mosambik und Ecuador nicht möglich, ein Visum zu beantragen. Wir sind sehr traurig über die Verschiebung der Einreise und sehr dankbar dafür, dass unsere Projektpartner*innen in Deutschland verständnisvoll sind.

Als Teams in Deutschland, Mosambik & Ecuador arbeiten wir weiter und hoffen sehr, die 12 Freiwilligen aus Mosambik und Ecuador dann Ende März in Deutschland begrüßen zu können.

 

Die Vorbereitungen für die vierte Süd-Nord-Generation laufen weiter…

Ende Mai haben wir uns als Orga-Team der vierten Süd-Nord-Generation für ein paar Tage in Halle getroffen. Es wurde viel über die kommenden Schritte geredet.

Durch die aktuelle Situation durch Corona sind wir bezüglich der Planung zu viel Spontanität angehalten. Das ist manchmal etwas herausfordernd. Das Ausreise-Datum der Freiwilligen wurde um einen Monat nach hinten verschoben, da die Visa-Termine in Ecuador nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können.

Wir waren viel im Austausch mit unseren beiden Partner-Teams in Mosambik und Ecuador und sind sehr glücklich über die schöne Zusammenarbeit. Hierbei haben wir uns auch Gedanken über Machtstrukturen in internationalen Teams gemacht.

Wir waren an der Saale spazieren, haben Geburtstage gefeiert, Kuchen gegessen und Knoblauchsrauke am Galgenberg gesammelt.

Wir sind guter Dinge, dass die 12 Freiwilligen Ende September einreisen können und sind in großer Vorfreude!

~ Bis dahin schicken wir unsere Energie nach Ecuador und Mosambik ~

Eine vierte Reverse-Generation

Vor ein paar Wochen haben sich einige Menschen im Thüringer Nirgendwo getroffen und ein bisschen über die Zukunft von Alegro sinniert. Es wurde viel erzählt, gespannt zugehört und es scheinen ein paar Sporen auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Am Ende des Wochenendes war klar: Alegro startet in eine neue Runde Reverse mit einem neuen Team und frischem Elan! Mit von der Partie sind Sophia, Elena, Niklas und Maren sowie viele andere motivierte Menschen.

Ein erstes Teamtreffen in Jena hat kurz vor Weihnachten stattgefunden und die Planung der neuen Süd-Nord-Generation ist in vollem Gange. Insgesamt sollen 12 Freiwillige, sieben Menschen aus Ecuador und fünf Menschen aus Mosambik, ab August für 1 Jahr nach Deutschland kommen.

Abschied nach einem wundervollen Jahr…

Ein Jahr voller Freude, Entdeckungen, Beobachten, Erleben und Teilen ist zu Ende gegangen. Die 11 Alegro Freiwilligen aus Ecuador und Mosambik haben ihren Freiwilligendienst beendet und starten nun in eine neue Lebensphase.

 

Kurz vor der Ausreise haben wir eine Woche zusammen im Gutshaus Gantikow verbracht. Wir haben zusammen zurück- geschaut, reflektiert, uns erinnert, gefühlt und die Zukunft willkommen geheißen. Wir haben eine kleine Kanu- tour gemacht und so einen wunderschönen Moment als Gruppe im Hier und Jetzt verbracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Team sind wir dankbar, erstaunt, inspiriert und bewegt, über das was in diesem Jahr geschehen ist! Wir sind glücklich, dass wir diese Reise gemeinsam gehen konnten! Es war ein wunderschönes Jahr mit euch: Paul, Karla, Rosalina, Carolina, Felipe, Ana, Edu, iCaro, Antonella, Emilia & Amade. Wir werden euch hier vermissen und schicken euch viel gute Energie dorthin, wo ihr jetzt seid!